13 Festnahmen
Großrazzia: Menschenhandel, Scheinehen und Scheckbetrug

In der Region Stuttgart kam es zu einer groß angelegten Groß-Razzia gegen international agierende Bande. Dabei ging es um Drogen- und Menschenhandel, Vermittlung von Scheinehen und Scheckbetrug.
Wie das Landeskriminalamt mitteilt, durchsuchte eine Spezialeinheit mit mehr als 570 Einsatzkräften insgesamt 34 Wohnungen und Arbeitsstellen in Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg, Stuttgart, Jettingen, Nagold, Calw, Murrhardt, Eberbach, Asperg, Schwäbisch-Hall und Gerstetten, sowie in Worms, Herne und Köln.
Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt 13 Personen festgenommen, die meist aus Nigeria stammen. Bei ihnen wurden neben Drogen auch etliche Schriftstücke beschlagnahmt und diese nun ausgewertet. Ihnen wird vorgeworfen, mit Drogen gehandelt und Scheinehen vermittelt zu haben. Dazu kommt das Einschleusen von Landsleuten und Scheck- und Überweisungsbetrug.
Die Ermittler waren durch einen anderen Fall von Menschenhandel auf die Tatverdächtigen aufmerksam geworden, bei dem die eingeschleusten Frauen aus Afrika mit Voodoo-Ritualen zur Prostitution gezwungen worden waren, so das Innenministerium Stuttgart.
(lh)
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