Zitrusfrischer Duft und süße Früchtchen
Zitronen-Ausstellung im Wintergarten der Wilhelma Stuttgart

Zitronen-Ausstellung im Wintergarten der Wilhelma Stuttgart. Das „Land, wo die Zitronen blühen“ liegt derzeit mitten in Stuttgart, im Wintergarten der Wilhelma – wenn auch nur im Kleinformat. Denn die Gärtner haben die aktuelle vierwöchige Hochblütezeit der Zitrusbäume genutzt und für die Besucher eine Mini-Ausstellung rund um diese Pflanzen sowie ihre sauren und süßen Früchtchen aufgebaut. Noch bis Mitte März können sich Augen und Nasen daran weiden.
Wer im Augenblick durch den Wintergarten wandelt, dem steigt unweigerlich ein zitrusfrischer Duft in die Nase: Er stammt von zwei großen blühenden Zitrusbäumen, die umringt von kleineren Zitrusbüschen sowie prall gefüllten Obstkörben zu einer kleinen Sonderausstellung des Gärtnerteams gehören. Und passend zum Jahr der Artenvielfalt ist hier alles versammelt, was im Reich der Zitrusfrüchte Rang und Namen hat: Zitronen und Orangen, Pampelmusen und Pomeranzen, Limetten, Mandarinen und Kumquats. Zugegeben: Nicht alle gelben, grünen und orangefarbenen Früchte in den Körben stammen aus Wilhelma-eigener Produktion; um den Besuchern eine größere Vielfalt zeigen zu können, wurde auf dem Großmarkt zugekauft – und jedes Früchtchen und Bäumchen mit „Namensschild“ versehen.
16 Arten von Zitrusfrüchten gibt es mittlerweile – und hunderte von Sorten. Denn alle Arten lassen sich einfach kreuzen. Ursprünglich aus Südostasien stammend, werden Zitruspflanzen heute im gesamten sogenannten „Zitrusgürtel“ kultiviert, der sich zwischen dem 20. und 40. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators erstreckt. Denn die Pflanzen mögen es heiß und ihre Früchte brauchen lange Wärme-perioden, um heranzureifen. Ganze 13 Monate dauert das; und einmal gepflückt, reifen die Beerenfrüchte – denn das sind sie botanisch betrachtet – nicht mehr nach. Dafür können die Bäume gleichzeitig blühen und Früchte tragen, wie auch in der Wilhelma-Ausstellung zu sehen ist. Die Hauptblüte liegt im Februar und März, weitere schwächere Blütephasen können übers Jahr folgen, etwa ausgelöst durch Trockenheit. In Europa sind die zu den Rautengewächsen gehörenden Zitruspflanzen seit der Antike bekannt, für ihre weitere Verbreitung sorgten schließlich vor allem die Araber und später Portugiesen und andere Seefahrer. Dabei wurden Zitrusfrüchte zuerst als Duftspender, Mittel zur Insektenabwehr und als Heilpflanzen genutzt, erst später entdeckte man ihre Talente als leckeres Obst und Vitamin-C-Lieferanten. Weil Zitrusfrüchte in Mitteleuropa lange Zeit ein sehr teures Importgut waren, wurden sie überdies zum Symbol für Reichtum, Luxus und natürlich Exotik.
Diese Exotik können die Besucher derzeit nun auch im Wintergarten genießen: übrigens eine seltene Gelegenheit, denn die meiste Zeit verbringen die zehn großen und 20 kleinen Zitruspflanzen der Wilhelma hinter den Kulissen. Und während man sich drinnen einen zitronenfrischen „Hauch von Süden“ um die Nase wehen lässt, vergisst man fast, dass draußen nach wie vor tiefster Winter herrscht ...
(Wilhelma)
Am „Dimitrov-Kreisel“ Verkehrs-Unfall zwischen Rudersberg und Allmersbach
Neuheit im Wilhelma-Terrarium: Rote Bambusnatter
Stuttgart / Remshalden: Millionen-Betrüger flüchtig
Weihnachtsmarkt Stuttgart eröffnet
Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg
Berlin: Google Street View Berlin online
Google Street View Duisburg
Hamburg: Google Street View Hamburg ist online
Google Street View Wuppertal
Google Street View Bochum
Besuchen Sie doch wieder ein Musical im SI-Centrum in Stuttgart. Hier gibts mehr Infos:


