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Stuttgart 21: Ärger über Gegner nimmt zu

Stuttgart 21: Ärger über Gegner nimmt zu - Mit zunehmend aggressiven Aktionen, auf dem Dach des Nordflügels, der Straßenblockaden und die Errichtung von Barrikaden auf der Bundesstraße 14 auf Höhe der Staatsgalerie, und der Blockade von Zügen und Gleisanlagen, haben die Demonstrationen der Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 am Mittwoch ihren friedlichen Charakter verloren und die Grenzen des zivilen Ungehorsams überschritten.
Stuttgart 21 Gegner blockieren Rettungsdienst
Feuerwehr und Rettungskräfte, die zu einem Rettungseinsatz vor einem Hotel am Arnulf-Klett-Platz gerufen wurden, sind auf der Fahrt blockiert und am Einsatzort von Aktivisten bedrängt und behindert worden.
Leidtragende der Straßenblockaden waren seit den Nachmittagsstunden vor allem Bürgerinnen und Bürger, die stundenlang in Verkehrsstaus standen sowie Fahrgäste in blockierten Zügen.
Besucher des am Mittwoch eröffneten Stuttgarter Weindorfs wurden mit Eiern beworfen, aus Gruppen der Straßenblockierer am Gebhard-Müller-Platz heraus flogen ziellos Flaschen, auf der Bundesstraße 14 auf Höhe der Staatsgalerie errichteten Anti Stuttgart 21 Aktivisten aus Mülltonnen Straßenbarrikaden.
An zentralen Verkehrspunkten in der Innenstadt blockierten mit bis zu 200 Personen starke Stuttgart 21 Gegner - Aktivistengruppen die Fahrbahnen bis in die späten Abendstunden. Gegen 22.35 Uhr bestand die Blockade der Bundesstraße14 auf Höhe der Staatsgalerie noch immer und die Polizei drohte zu räumen. Daraufhin verließen die Demonstranten die Fahrbahn freiwillig. Barrikaden mussten von Einsatzkräften weggeräumt werden.
„Dies hat mit verständlichen Protesten sowie zivilem Ungehorsam bei weitem nichts mehr zu tun. Dies sind alles das Gemeinwesen nachhaltig beeinträchtigende Straftaten.
Wer Rettungskräfte blockiert, handelt kriminell“, so Polizeipräsident Siegfried Stumpf, Leiter des Einsatzes. (pol/mj)
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