Stuttgart 21 Demonstration sorgt für Verkehrsbehinderung. Mit zwei angemeldeten Aufzügen durch die Stuttgarter Innenstadt und einer Kundgebung haben am Rosenmontag (20.02.2012) rund 1.000 Teilnehmer gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 demonstriert.
Die Veranstaltungen verliefen aus polizeilicher Sicht ohne nennenswerte Störungen.
Ab 16.00 Uhr kam es im Zusammenhang mit den Aufzügen durch die Innenstadt und während der Kundgebung auf dem Arnulf-Klett-Platz bis in die Abendstunden zu Verkehrsbehinderungen.
Zur angemeldeten „Rosenmontagsumzug“ versammelten sich ab 16.00 Uhr rund 300 Personen auf dem Wilhelmsplatz. Von dort zogen die Demonstranten über die Eberhardstraße, die Münz-, Nadlerstraße und die Planie zur Bolzstraße. Dann ging es weiter über die Friedrichstraße zum Arnulf-Klett-Platz, wo der Zug auf die um 18.00 Uhr beginnende Demonstration der Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 auf dem Arnulf-Klett-Platz stieß. Nach Abschluss der Kundgebung mit dem obligatorischen „Schwabenstreich“ setzte sich gegen 19.00 Uhr der Zug der Projektgegner mit etwa 1.000 Teilnehmern in Bewegung. Der Weg führte über die Friedrichstraße und Theodor-Heuss-Straße bis zum Rotebühlplatz, weiter über den City-Ring und die Eberhardstraße zum Wilhelmsplatz. Der Zug ging weiter auf der Bundesstraße 14 bis zum Charlottenplatz und über die Planie bis zum Neuen Schloss. Kurz nach 20.00 Uhr begann vor dem Neuen Schloss die Abschlusskundgebung.
Danach zogen zirka 200 Aktivisten musizierend über die Königstraße zum Hauptbahnhof. In der Bahnhofshalle wurden Parolen skandiert, gegen 21.15 Uhr löste sich die Personengruppe im Bereich der Mahnwache am Nordausgang auf. (pol/jk)