Stuttgart 21: Pferde vertreiben S21-Gegner - Etwa 2.300 S21-Gegner nahmen ab 18.00 Uhr zunächst an einer Kundgebung in der Straße Am Schlossgarten teil.
Ein Großteil der Gegner von Stuttgart 21 zog im Anschluss an die Veranstaltung um kurz vor 19.00 Uhr in den Hauptbahnhof, offenbar um dort den so genannten Schwabenstreich durchzuführen.
Anschließend marschierten in einer nicht angemeldeten Aktion mehrere Hundert S21-Demonstranten über die Schillerstraße zum Gebhard-Müller-Platz und dann über die Konrad-Adenauer-Straße Parolen skandierend am Landtag vorbei zum Charlottenplatz.
Während dort ab 19.45 Uhr zunächst rund 500 S21 Gegner den Platz blockierten, zogen mehrere Hundert weitere Projektgegner von Stuttgart 21 weiter zum Neuen Schloss. Dort zerstreute sich die Menge.
Bis gegen 20.20 Uhr blieben etwa 250 Personen auf dem Charlottenplatz stehen. Mitarbeiter der Antikonfliktteams der Polizei versuchten vergeblich, die Personen dazu zu bewegen, die Kreuzung zu verlassen.
Als sie schließlich doch den Platz verließen, blieben rund 150 von ihnen auf der Planie stehen, so dass die Tunnelein- und -ausfahrt blockiert wurden.
Erst als die Polizei mit Einsatzkräften, Pferden und Reitern kam verließen gegen 20.35 Uhr die S21 Projektgegner schließlich die Straße.
Während des Marsches provozierten Einzelne immer wieder Einsatzkräfte oder Autofahrer, in dem sie einfach stehenblieben, sich vor Autos stellten oder unvermittelt auf die Gegenfahrbahn traten, gab die Polizei bekannt. (red/mj)